Schwarzer Humor und ungehemmte Gewalt in einer frei begehbaren Stadt voller Action und Zerstörung
Schwarzer Humor und ungehemmte Gewalt in einer frei begehbaren Stadt voller Action und Zerstörung
Bewertung (3 Stimmen)
Programm-Lizenz Zahlung
Hersteller Deep Silver Volition
Läuft unter Windows
Bewertung
(3 Stimmen)
Hersteller
Deep Silver Volition
Läuft unter
Windows
Programm-Lizenz
Zahlung
Vorteile
- Übertriebener, kreativer Humor
- Abwechslungsreiche Missionen und Aktivitäten
- Stabiler und motivierender Koop-Modus
- Vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten
- Intuitive Steuerung
Nachteile
- Gewaltgrad nicht für jeden geeignet
- Optik technisch nicht immer auf dem neuesten Stand
- Story wirkt stellenweise beliebig
Rasantes Open-World-Actionspiel mit ausgefallenem Humor und Coop
Spielprinzip und Atmosphäre
Saints Row: The Third katapultiert die Spieler in die fiktive Metropole Steelport, wo sie als Anführer der als Pop-Ikonen gefeierten Third Street Saints-Bande um die Kontrolle über die Stadt kämpfen. Im Vergleich zu klassischen Gangster-Epen setzt dieses Spiel weniger auf Realismus und mehr auf Chaos und Übertreibung. Explosionen, skurrile Waffen und ein unerschöpfliches Repertoire verrückter Aktivitäten sorgen für eine unkonventionelle Spielerfahrung.
Missionen und Gameplay
Die Hauptkampagne führt durch eine abwechslungsreiche Abfolge von Missionen, die mit überraschenden Wendungen und vielfältigen Aufgaben aufwarten. Mal wird eine rivalisierende Gang bekämpft, mal sorgen spektakuläre Fluchtsequenzen für Tempo. Dank der offenen Welt stehen zudem zahlreiche Nebenaufgaben zur Verfügung: ob illegale Straßenrennen, abgefahrene Minispiele wie „Professor Genkis Schreckenhaus“ oder die Einnahme feindlicher Bezirke, an Abwechslung mangelt es nicht.
Humor und Inszenierung
Einen besonderen Stellenwert nimmt der abgedrehte Humor ein. Saints Row: The Third nimmt sich zu keiner Sekunde ernst. Überzeichnete Charaktere, irrwitzige Dialoge und absurde Kostüme sorgen ebenso für Lacher wie schräge Waffen, etwa der legendäre Dildo-Schläger. Gewalt bleibt dabei stilisiert und wird in ein comicartiges Gewand gehüllt, was dem Spiel einen unverwechselbaren Ton verleiht.
Kooperativer Mehrspielermodus
Eine Stärke von Saints Row: The Third ist der durchdachte Koop-Modus. Der gesamte Story-Modus kann mit einem Freund gemeinsam bestritten werden, wodurch sich das Chaos verdoppeln lässt. Teamarbeit wird nicht erzwungen, eröffnet aber neue Möglichkeiten, Missionen zu bewältigen und gemeinsam Unsinn in Steelport anzustellen. Online wie lokal funktioniert das Zusammenspiel stabil und intuitiv.
Grafik und Sound
Die Technik präsentiert sich solide: Steelport ist zwar stilistisch etwas weniger detailliert als andere Open-World-Vertreter, überzeugt dafür mit farbenfrohem Design und einem stimmigen Gesamteindruck. Die Animationen wirken dynamisch, Explosionen und Lichteffekte setzen Akzente. Der Soundtrack untermalt das Geschehen abwechslungsreich und die deutsche Synchronisation ist professionell, wobei der absurde Humor gut transportiert wird.
Anpassungsmöglichkeiten und Langzeitmotivation
Spieler können ihre Figur umfassend individualisieren, von Outfits bis hin zu Autos und sogar der eigenen Gang. Diese Freiheit fördert den Wiederspielwert erheblich. Zahlreiche Sammelobjekte und versteckte Geheimnisse laden zum Erkunden ein.
Fazit
Saints Row: The Third überzeugt als abgedrehtes Actionspiel für Erwachsene, die Freude am skurrilen Humor und an ungehinderter Selbstentfaltung in einer offenen Welt haben. Die Story ist nicht tiefgründig, dafür unterhaltsam und mitreißend. Wer abseits von ernsten Titeln eine chaotische Sandbox sucht, wird hier fündig.
Vorteile
- Übertriebener, kreativer Humor
- Abwechslungsreiche Missionen und Aktivitäten
- Stabiler und motivierender Koop-Modus
- Vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten
- Intuitive Steuerung
Nachteile
- Gewaltgrad nicht für jeden geeignet
- Optik technisch nicht immer auf dem neuesten Stand
- Story wirkt stellenweise beliebig